Aktuelles

Sitzung des Gemeinderates am 30.09.2020

Zentrales Thema der Sitzung der Gemeindevertretung war ebenfalls der Kita-Neubau. Die Beschlussempfehlung des Bauausschusses für einen Kita-Neubau wurde mit der Mehrheit der Stimmen von FWS und SPD durchgesetzt. Das sind gute Nachrichten für unser Dorf!

Die CDU votierte gegen den Neubau: sie wolle keine Schulden machen, die Kita nicht zwischen der Kirche und dem neuen Baugebiet errichten und lieber an dem nicht zukunftsfähigen Altbau festhalten.

Als SPD stellen wir dazu fest, dass eine moderne Kita keine Schulden sondern sinnvolle Investitionen in die Zukunft  unserer Kinder sind. Ein zeitgemäßer Kita-Neubau wird unser Dorf lange Zeit von Kita-Diskussionen befreien. Es entsteht ein attraktiver Arbeitsplatz (wir müssen um Erzieher*innen konkurrieren!) und es ist eine moderne Pädagogik möglich. Nicht investieren bedeutet negative Werte zu schaffen! Eine kommunale Investition über 30 Jahre ist aufgrund der niedrigen Zinssätze sehr wohl finanzierbar und wird uns über die Jahre gesehen weniger als die ständige Sanierung der Alten Schule kosten.

Für den Neubau zwischen Kirche und neuem Baugebiet gibt es praktische Gründe: der Bauplatz gehört der Gemeinde und ist zugleich planungsrechtlich kurzfristig verfügbar. Alle anderen Ideen sind nicht machbar, da hier das Planungsrecht, Pachtverträge oder der Privatbesitz der Grundstücke eine zeitnahe Umsetzung nicht ermöglichen. Das Ergebnis der Untersuchung der Alten Schule hat deutlich aufgezeigt, das ein Betrieb mit mehr als fünf Gruppen an diesem Standort keinen Sinn macht. Wir sollten auf die Fachleute hören! 

Ein weiterer Punkt, der für den Neubau spricht: Nach dem Umzug der Kita steht die Alte Schule als gesellschaftlicher Mittelpunkt zur Verfügung und kann zu einem Dorfgemeinschaftshaus umgebaut werden. Unser Dorf hat einen großen Bedarf an diversen Räumen für gesellschaftliche Ereignisse und das Obergeschoss kann zur Refinanzierung als Wohnungen oder Büroflächen vermietet werden. Für diesen Zweck muss im OG auch keine Barrierefreiheit hergestellt werden. Das Außengelände könnte man zu einem Mehrgenerationenplatz weiterentwickeln. 

Desweiteren wurde auf der Sitzung beschlossen, die Feuerwache mit einer neuen Abgas-Absauganlage auszurüsten und die Stelle der Bürgermeisterassistenz zu entfristen. 

 

Nächste Termine

15.10.20 Arbeitskreis Wander- und Radwege um 19Uhr30

7.11.20 Bürgerwerkstatt Ortsentwicklung, Turnhalle 14Uhr (bitte per Mail anmelden, siehe Flyer)

 

Bericht Bauausschuss vom 28.09.2020

Hauptpunkt vom Bauausschuss war die KiTa. Nach langer, intensiver Diskussion ergab sich eine deutliche Mehrheit für einen Neubau einer KiTa. Folgende Argumente waren ausschlaggebend:

  • Der Kreis Segeberg hat eine sechste Gruppe als Auflage für das Neubaugebiet Bocksrade 3 gemacht.
  • Die Nachfrage nach Krippenplätzen steigt (und nur 10 Krippenkinder und die nächste Gruppe ist voll).
  • Die Deckelung der KiTa-Kosten für die Eltern wird die Nachfrage steigern.
  • Das Raumprogramm einer modernen KiTa lässt sich nicht im Altbau umsetzen.
  • Die wesentlichen Kriterien für einen KiTa-Betrieb (Feuerschutz, Unfallschutz, Barrierefreiheit) lassen sich im Altbau nur mit sehr erheblichen Kostenaufwand realisieren.
  • Einen Klima-neutralen Umbau des Altbaus erfordert einen zu hohen Aufwand.
  • Die beauftragte Architektin hatte die Möglichkeit der Ertüchtigung des Altbaus für technisch möglich gehalten, jedoch nur für fünf Gruppen und bei einem immensen finanziellen Aufwand.
  • Ein KiTa-Neubau beendet die dauerhaften Sanierungen im mehr als 100 Jahre alten Bau.
  • Die Option der Erweiterung einer siebten Gruppe ist im Neubau gegeben.

 

Bericht Natur- und Umweltausschuss am 23.09.2020

Hauptpunkt des Abends war die Diskussion um die Aufstellung von Ladesäulen für E-Autos. Hier entwickelte sich eine interessante Diskussion, an der sich viele Teilnehmer beteiligten (ca. 18 Personen waren anwesend). Reinhold Timmermann als Ausschussvorsitzender moderierte die Sitzung offen, so konnten sich alle mit recht unterschiedlichen Meinungen beteiligen. So kann Bürgerbeteiligung aussehen!

Im Anschluss wurde festgelegt, dass zunächst nur eine Ladesäule angeschafft wird. Der Kreis Segeberg wird dazu den größten Teil bezuschussen (Danke nochmal an die FWS für die Aktivität in dieser Sache!).

Eine der Nachfragen der Zuschauer bezog sich auf den Radweg nach Stuvenborn. Dazu stellte Joachim Scheller fest, das der erste Antrag lange vor sich hin wartete, bis da zuständige Ministerium in Kiel meinte, ein Radweg ohne Einbindung in das Kreisverkehrskonzept könne nicht genehmigt werden. Auf Nachfrage beim Kreis Segeberg ergab jedoch, dass der Radweg schon länger im Kreisradwegekonzept eingebunden ist. Beim nächsten Antrag stellte das Ministerium fest, dass nun keine Schülerradverkehr auf der geplanten Route unterwegs sei. Wir bleiben dran, so geht es nicht in Zeiten von Klimawandel…nicht irgendwann, sondern bald müssen Sether ohne Ängste nach Stuvenborn fahren können!

 

Arbeitskreis Verkehrsentwicklung

Der Arbeitskreis Verkehrsentwicklung tagte, um dem Natur- und Umweltausschuss eine Vorlage zum Thema Verkehr zu erarbeiten, an der Sitzung nahmen vier Personen teil. Unter folgenden Schwerpunkten wurde diskutiert:

Welche Möglichkeiten können wir Fußgängern und Radfahrern zukünftig bieten?

Wie könnte eine Optimierung des ÖPNV (also für Seth der Busverkehr) aussehen?

Wie kann der Autoverkehr mehr Verständnis für die anderen Verkehrsteilnehmer erlangen?

Dazu wurde ein Positionspapier als Vorlage für eine der nächsten Sitzungen des Natur- und Umweltausschusses erarbeitet. Dieses Positionspapier soll auch in das Verkehrskonzept der Region Kaltenkirchen/Henstedt-Ulzburg einfließen.

 

Jahreshauptversammlung am 14.09.2020

Am 14.09.20 hat die Jahreshauptversammlung der SPD stattgefunden. Unser 1. Vorsitzender, Detlev Kircher, begrüßte die Anwesenden und erläutert den Grund für die Verschiebung der Sitzung: Auch bei uns hat das Corona-Virus den üblichen Zeitplan durcheinander gebracht.

Das zeigte sich auch beim Bericht des Vorstandes, der kürzer als im Jahr zuvor ausfiel. Hier gab es einen Rückblick auf die Sether Veranstaltung zur Europawahl sowie kurze Infos über die anderen Ortsvereine im Amt.

Birgitt Dehnert hielt den Bericht der Kassenwartin; das Jahr 2019 konnte mit einem kleinen Plus abgeschlossen werden. Die Kassenprüfer hatten keine Beanstandungen vorzuweisen.

Bei den Wahlen wurden zunächst Simon Herda im Amt des 2. Vorsitzenden und Joachim Scheller im Amt des Schriftführers bestätigt. Lothar Dehnert stellte sein Amt als Beisitzer zur Verfügung; Elisabeth Menz ist die neue Beisitzerin im Vorstand.

Im Folgenden wurden die aktuellen Themen der Gemeindepolitik beleuchtet: Die Situation der KiTa und die geforderte Abgabe hinsichtlich des Regenwassers.

Zum Abschluss kam die Runde überein; mit öffentlichen Fraktionssitzungen und Veranstaltungen allen Sethern die Möglichkeit für eine Beteiligung und Information an politisch aktuellen Themen zu bieten.

 

Nächste Termine:

Dienstag, 22.09.20 um 19Uhr30: AG Verkehrsentwicklung (Gemeinderaum)

Mittwoch, 23.09.20 um 19Uhr30: Natur- und Umweltausschuss

Montag, 28.09.20 um 19Uhr30: Bauausschuss (geänderter Termin!)

Mittwoch, 30.09.20 um 20Uhr: Gemeindevertretung (geänderter Termin!)

Donnerstag, 15.10.20 um 19Uhr30: AG Wander- und Radwege

 

Sitzung Bauausschuss am 9.09.2020

Am 9.09.20 tagte der Ausschuss in der Kleinen Braukunst; ca. 20 Zuschauer waren dabei und folgende Themen wurden bearbeitet:

 

1 KiTa

Hauptpunkt des Abends war die weitere Vorgehensweise zum Thema KiTa.

 

1.1 Varianten der KiTa-Entwicklung

Frau Diesing (Architektin von den Neustadtarchitekten) hatte in der letzten Sitzung vor den Sommerferien zwei Varianten vorgestellt:

 

Variante 1 Erweiterung der alten KiTa:

Die einzig bautechnisch sinnvolle Erweiterung wäre der Abriß des ebenerdigen Anbaus, damit genug Platz für sechs Gruppen entstehen würde. Nachteilig wäre, dass hierbei sehr umfangreiche Arbeiten zum Brand- und Unfallschutz notwendig wären. Weiterhin müssten alle Gruppen barrierefrei zu erreichen sein. Der Gesamtaufwand in der alten KiTa wäre immens.

 

Variante 2 Neubau:

Frau Diesing stellte einen Neubau vor, der alle Anforderungen an ein modernes Raumprogramm und alle anderen Themen (Klimaschutz, Brandschutz, Schallschutz, Unfallschutz…) erfüllt.

 

1.2 Fragen zur Präsentation der KiTa-Varianten

Die meisten Fragen kamen von der FWS und der SPD; die Fragen der CDU bezogen sich weniger auf das Gebäude an sich und lagen somit außerhalb der Zuständigkeit von Frau Diesing.

  • Frage zur CO2-Neutralität: Im Altbau wäre dies nur mit einem hohen Aufwand zu erledigen, im Neubau wäre es kein Problem.
  • Frage zur Bauzeit: Planungs- und Bauzeit wäre in beiden Fällen ungefähr 2 Jahre. Bei der Erweiterung der alten KiTa müssten die Kinder ungefähr ein Jahr in Containern betreut werden.
  • Frage zur Erweiterungsfähigkeit für eine 7. Gruppe: Im Altbau nicht möglich, im Neubau kein Problem.
  • Frage zum Infektionsschutz: Im Altbau wäre ein Lüftungsanlage denkbar, aber umständlich zu installieren. Im Neubau kein Problem.
  • Frage zur Gebäudetechnik: Der Altbau wäre nur sehr umständlich energetisch zu optimieren. Im Neubau wäre der Einsatz verschiedener regenerativer Energiequellen denkbar (beispielsweise Erdwärme und Fotovoltaig).
  • Frage zum einem möglichen Flachdach: Nach dem jetzigen Stand der Technik ergibt sich daraus kein Problem.
  • Frage zur Dachbegrünung: Dies wäre nur in einer bestimmten Dachneigung möglich, eine Kombination mit Fotovoltaig wäre möglich.
  • Frage zu Kosten: In diesem Planungsstadium ist hierzu keine Antwort möglich. Frau Diesing gibt aber hierzu den Hinweis, dass die allgemeinen Baukosten zur Zeit um 5% jährlich steigen.
  • Frage zur Gebäudehülle: Die leichten Rundungen in der Neubauplanung erhöhen die Kosten nur minimal und sind aus gestalterischen Gründen geplant worden.
  • Frage zu den Kosten einer optionalen Nachnutzung der Alten Schule: Es müssen erhebliche brandschutztechnische Ertüchtigungen erfolgen, eine Außentreppe sowie eine Neuorganisation der Elektrik.
  • Frage zur Finanzierung der Heizung: Die Bafa gibt hohe Förderzuschüsse für regenerative Heizsysteme.

1.3 Entwicklung der KiTa-Anmeldungen

Gerrit Gruppe von der FWS stellt die Entwicklung der wahrscheinlichen KiTa-Anmeldungen vor (Dankeschön dafür!). Zur Zeit werden 75 Kinder betreut, unsere KiTa ist für 80 Kinder ausgelegt. Folgende Tendenzen lassen sich beobachten:

  • Der Zuzugsdruck aus Hamburg (B432) und dem Großraum Henstedt-Ulzburg/Kaltenkirchen nimmt zu.
  • Die Wohnraumerweiterung durch das Baugebiet Bocksrade 3 (B-Plan 13), weitere 16 Wohneinheiten und kleiner Lückenschlüsse ergeben ca. 60 sichere neue Wohneinheiten in den nächsten Jahren.
  • Durch eine mögliche Anpassung der Innenbereichssatzung ergeben sich weitere optionale Bauplätze.
  • Die KiTa-Reform mit der Deckelung der Betreuungskosten führt wahrscheinlich zu einer Zunahme der Anmeldungen. Gerade im Krippenbereich führen wenige zusätzliche Anmeldungen schnell zu einer neuen Gruppe (maximal 10 Krippenkinder pro Gruppe).

Diese vorsichtig geschätzten Annahmen könnten die Anzahl der Kinder in der KiTa-Betreuung von derzeit 75 auf ca. 115 Kinder in den nächsten 4-6Jahren steigen lassen. Hierbei handelt es sich um eine Hochrechnung.

Die Architektin Frau Diesing meinte dazu, dass es sehr sinnvoll sei, dass sich die Gemeinde rechtzeitig mit steigenden Bedarfszahlen auseinander setze; sie kenne andere Beispiele, wo die neuen Entwicklungen nicht rechtzeitig beachtet wurden.

 

1.4 Mögliche Bauplätze für einen KiTa-Neubau

Zwei mögliche Varianten werden zur Zeit diskutiert:

Variante 1 wäre der Alte Sportplatz. Der gesamte Platz ist ausreichend groß, hier müssten jedoch bei Planungsverfahren Zeit investiert werden.

Variante 2 wäre die Nutzung der Fläche neben der Kirche.

Die Fläche wäre ebenfalls groß genug; die Anregung, diese Fläche zu nutzen, kam aus der Amtsverwaltung Itzstedt. Bei der planerischen Umsetzung könnte hier Zeit gespart werden, ein notwendiger Parkplatz wäre schon vorhanden.

 

1.5 Weitere Vorgehensweise

Da einige Ausschussmitglieder sich die Fläche neben der Kirche noch einmal ansehen wollen, fällt an diesem Abend noch keine Beschlussempfehlung. Es wird eine weitere Bauausschusssitzung vor der nächsten Gemeindevertretersitzung am 28.09.20 geben, damit hier eine Grundsatzentscheidung gefällt werden kann.

 

1.6 Kommentierung

Aus Sicht der SPD ist es aufgrund des Vergleiches von Altbau und Neubau und den verschiedenen Standort-Varianten eindeutig:

Wir sind für einen möglichst kurzfristigen Neubau einer zukunftssicheren KiTa auf der Fläche neben der Kirche!

Hier lässt sich auch ein notwendiges Frühförderzentrum integrieren.

 

2 Neubaugebiet

Die planerischen Aktivitäten schreiten weiter voran. Die Frage der Verteilung der neuen Baugrundstücke ist noch nicht geklärt; grundsätzlich sollten Sether Bürger (und vielleicht auch ehemalige Sether Bürger) den Vorzug erhalten. Dazu wird der Ausschuss einen Plan entwickeln.

 

3 Sanierung Kanalnetz

Es wird durch ein Ingenieurbüro ein Sanierungskonzept für das Schmutzwasserkanalnetz erstellt und die Schäden voraussichtlich bis Sommer nächsten Jahres behoben.

 

4 Sportlerheim

Die Leistungen zur Sanierung werden im September 2020 ausgeschrieben und die Sanierung soll Anfang nächsten JAhres durchgeführt werden. 

 

5 Absaug-Anlage Feuerwehr

Demnächst wird das Angebot einer dritten Firma erwartet; damit lägen die notwendigen Angebote vor, um über eine Auftragsvergabe zu entscheiden. Hier geht es um das Absaugen der Abgase der aus- und einfahrenden Fahrzeuge der Feuerwehr. Auf der nächsten Bauausschuss- und GV-Sitzung wird die Entscheidung für einen Anbieter gefällt. 

 

6 Ausblick

Folgende Termine stehen demnächst an:

Dienstag, 22.09. Arbeitsgemeinschaft Verkehr 19Uhr30

Mittwoch, 23.09. Natur- und Umweltausschuss, 19Uhr30

Montag, 28.09. Gemeindevertretersitzung, 20Uhr

Bauausschusssitzung am 28.09.

Sitzung der Gemeindevertretung am 5.10.

 

Sitzung des Jugend-, Kultur- und Sozial-Ausschuss

Bericht vom Jugend-Kultur-Sozialausschuss

Am 27.08.2020 hat sich der Ausschuss in der Kleinen Braukunst getroffen, es waren ungefähr 25 Zuschauer dabei.

Jugendhaus

Zunächst berichtet Joachim Kirchner als Ausschussvorsitzender von den Sommerferien im Jugendhaus; mit dem Aufbau des Zeltes von der FWS konnte die Jugendarbeit draußen weitergehen. Immer an drei Tagen in der Woche gab es ein Angebot, bis zum Ende der Sommerferien gab es 250 Besuche von Kindern und Jugendlichen.

 

Dirt-Bike-Anlage

Hauptpunkt des Abends war die Vorstellung der geplanten Dirt-Bike-Anlage durch einen aktiven Jugendlichen. Der Vortrag über den Beamer enthielt Bilder und kurze Filme von der Entwicklung und dem jetzigen Sachstand der Anlage, die zur Zeit auf dem Alten Sportplatz betrieben wird. Bislang haben die Jugendlichen alles in eigener Initiative errichtet.

Es wird vom Sinn und Zweck sowie der positiven Atmosphäre dieser Sportart berichtet. Joachim Kirchner regt die Bildung eines Ausschusses an, um die weitere Koordinierung und Entwicklung zu begleiten. Neben der zukünftigen Standortfrage sind Themen wie versicherungstechnische Fragen zu klären.

Die Vorstellung und die Initiative der Jugendlichen wird von allen Zuhörern zurecht mit großem Applaus bedacht!

 

Spielplätze

In der Bürgermeister-Timm-Kehre und in in der Straße Bocksrade wurden Spielgeräte renoviert.

 

Neugestaltung Homepage

Zunächst stellt sich Birthe Scheel vor; sie ist seit April 2020 die Assistentin des Bürgermeisters Simon Herda. Sie ist Dienstags und Donnerstags von 9-12Uhr erreichbar, siehe Homepage der Gemeinde Seth.

Sie stellt erste Ideen für eine neue Homepage vor; bei dem Wechsel des Anbieters kann die Gemeinde Geld sparen. Es wird eine mobile Version dabei sein, die sich auch mit Facebook verknüpfen lässt.

 

Jugendversammlung

Seit ewigen Jahren ist die Gemeinde verpflichtet, eine Jugendversammlung abzuhalten: Jetzt geht es endlich los! Birthe Scheel berichtet über den Stand der Dinge. Die Versammlung wird voraussichtlich am 24.10.2020 in der Sporthalle (hier können die erforderlichen Abstände eingehalten werden) stattfinden, alle Sether zwischen 10-21 Jahren sind herzlich eingeladen.

Professionell unterstützt wird die Veranstaltung durch die Jugendakademie Bad Segeberg. Es werden Plakate aufgehängt, alle Jugendlichen werden persönlich angeschrieben.

 

Veranstaltungen

Der Ausschuss empfiehlt der Gemeindevertretung und dem Bürgermeister, die Veranstaltungen der Gemeinde aus Sicherheitsgründen abzusagen. Weiterhin empfiehlt der Ausschuss alle Vereinen in Seth, nicht notwendige größere Veranstaltungen ebenfalls abzusagen. Für die Senioren wird eine kleine Überraschung geplant.

 

Aufgabenstellung des Ausschusses

Joachim Kirchner fordert die weiteren Ausschussmitglieder zukünftig auf, sich aktiver bei der Arbeit in dem Ausschuss einzusetzen!

 

Familienzentrum in Nahe

Das auch für Seth zuständige Familienzentrum in Nahe bietet bislang in Seth einen Feldenkrais-Kurs an (der zur Zeit pausieren muss). Aus Seth beteiligt sich Detlev Kircher an der Hockergymnastik für ältere Menschen in Nahe; der Kurs wird bisweilen auch von ihm geleitet.

Joachim Scheller regt an, eine Informationsveranstaltung zu den Themen Barrierefreiheit und Inklusion zu organisieren. Hintergrund sind die kommunalen Bauprojekte der Vergangenheit und der Zukunft, wo es aufgrund der unterschiedlichen Sichtweisen in der Vergangenheit zu erheblichen Problemen kam.

Simon Herda bittet Birthe Scheel, diesbezüglich Kontakt mit dem Familienzentrum in Nahe aufzunehmen.

 

Zusammenfassung und Ausblick

Nach 2,5 Stunden wurde die Sitzung beendet. Die Sitzung könnte ein gutes Beispiel für alle anderen Gremien sein; es wurde zugehört, das Publikum konnte weitgehend ruhig sein. Die Redebeiträge waren konstruktiv, es war eine angenehme Stimmung. Es zeigte sich, dass es in der Gemeinde in verschiedenen Bereichen voran geht (nicht allen schnell genug, aber es geht voran…).

Vor allem der Beitrag über die Dirt-Bike-Anlage zeigte deutlich, dass es Engagement gibt, wenn die Möglichkeiten angeboten werden! Die Erde dreht sich halt weiter; nicht alles, was früher gut war, ist heute noch wichtig.

Die nächsten Termine sind der Finanzausschuss am Dienstag, den 8.09. und der Bauausschuss am Mittwoch, den 9.09., siehe auch Homepage der Gemeinde. Danach wird es hier Informationen geben. Am 14.09. findet die Jahreshauptversammlung der SPD Seth statt, alle interessierten Sether sind herzlich eingeladen.

 

Sitzung Natur- und Umweltausschuss am 20.08.2020

Bericht von der Natur- und Umweltausschusssitzung vom 20.August 2020

Die Sitzung hat in der Kleinen Braukunst stattgefunden, neben dem Ausschuss und einigen weiteren Gemeindevertretern waren ca. 15 Gäste und das Planungsbüro BCS da.

1. Dorfentwicklungskonzept

Schwerpunkt des Abends war die Vorstellung des Ablaufs des Dorfentwicklungskonzeptes durch Herrn Lopitz vom Planungsbüro BCS. Zunächst wird es eine Bürgerbeteiligung und eine Bestandsanalyse geben. Hieraus entsteht ein Entwicklungskonzept mit einem Maßnahmenkatalog.

Inhaltlich werden wahrscheinlich folgende Themenschwerpunkte bearbeitet:

•    Flächennutzung
•    Grün- und Freiräume
•    Verkehrstechnische und Sonstige Infrastruktur
•    Angebote und Gemeinschaft

Ablauf und Beteiligungsprozess:

•    Aufsuchende Beteiligung durch z.B. Wunschbäume in KiTa oder Schule
•    Kinder- und Jugendbeteiligung
•    1. Arbeitskreistreffen (lokaler Akteure wie beispielsweise die Feuerwehr, Landfrauen)
•    Öffentliche Auftaktveranstaltung
•    Öffentliche Bürgerwerkstatt
•    2. Arbeitskreistreffen
•    Öffentliche Vorstellung der Ergebnisse

Neben den direkten Beteiligungsmöglichkeiten wird es auch einen Fragebogen geben, der an alle Haushalte verteilt wird. Hier haben alle Sether unproblematisch die Möglichkeit, ihre Meinung in das Dorfentwicklungskonzept mit ein zu bringen. Aufgrund der derzeitigen Lage wird es ebenfalls möglich sein, eigene Ideen Online in das Ergebnis mit einfließen zu lassen.

Möglicherweise startet das Projekt schon am 14. September; der Abschluss wird spätestens Ende Juni 2021 stattfinden.

2. Regionales Verkehrskonzept

Ausgehend von Kaltenkirchen und Henstedt-Ulzburg wird derzeit ein regionales Verkehrskonzept erarbeitet, an dem das Amt Itzstedt und somit auch Seth beteiligt ist. Hintergrund ist hierbei, für die wachsenden Verkehrsströme in unserer Region nach neuen Lösungen zu suchen.

Auf Vorschlag von Reinhold Timmermann, dem Ausschussvorsitzenden, wurde eine kleine Arbeitsgruppe eingerichtet, die ein Konzept erarbeitet.

3. Wander- und Radwegekonzept

Die Aktiv-Region Alsterland beschäftigt sich mit einem Wander- und Radwegekonzept. Damit Seth sich daran beteiligen kann und eventuell Fördergelder für Maßnahmen erhalten kann, müssten eigene Maßnahmen vorgeschlagen werden. Dazu setzt der Ausschuss eine weitere Arbeitsgruppe ein.

4. Sonstige Themen

Weiterhin wurde Folgendes angesprochen:

Barrierefreiheit am Ehrenmal (inhaltlich dem Dorfentwicklungskonzept zugeordnet)
Kostenfreies Internet im Dorf (Machbarkeit wird überprüft)
Fotovoltaik-Anlagen auf kommunalen Gebäuden (Machbarkeit wird überprüft, Arbeitsgruppe)
E-Ladesäulen für Autos (wird auf der nächsten Sitzung behandelt)

Insgesamt zeigt sich bei allen Punkten eine erfreuliche Entwicklung: viele wichtige Themen werden endlich bearbeitet, gleichzeitig wird die Zukunftsorientierung unter den Blickpunkten Klimaschutz und Barrierefreiheit beachtet!

 

Alles Gute zum Schulstart!

Wir wünschen allen Kindern einen guten Schulstart und insbesondere den Erstklässlern viel Erfolg und viel Spass in der Schule!

(SiHe 12.08.2020)

 

 

Kostenlose Kreisfahrkarte für die Schule im Alsterland

Für alle Schülerinnen und Schüler der Schule im Alsterland ab Klassenstufe 7, wird es von dem nächsten Schuljahr an eine kostenlose Kreisfahrkarte geben. Diesen Beschluss hat der Schulverband im Amt Itzstedt auf der gestrigen Sitzung,  nach hitziger Diskussion, gefasst.  Die Thematik auf die Tagesordnung gebracht hat ein Antrag einer SPD-Schulverbandsvertreterin im September 2019.

 Schon seit längerem bewegt das Thema „Mobilität“  die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftsschule. Gerade weil die Schule im Alsterland aber über zwei Standorte verfügt, ist eine Fahrkarte für ALLE nicht nur für die Schülerschaft wichtig – auch die Lehrkräfte profitieren von der Kreisfahrkarte. Das Pendeln zwischen den Schulstandorten wird erleichtert und der Planungsaufwand für Exkursionen der Schule ist ebenfalls deutlich geringer.

Der Schulverband hat hier kreisweit eine Vorreiterrolle übernommen, denn durch die Kreisfahrkarte werden die Eltern finanziell entlastet und gleichzeitig wird die klimafreundlichere Mobilität mit dem ÖPNV unterstützt. Weitere Vorteile: Fahrdienste mit dem eigenen Auto entfallen, die Jugendlichen werden selbständiger und der Besuch einer Schule im ländlichen Raum wird attraktiver.   

Bei der Kreisfahrkarte für ALLE handelt es sich vorerst um ein Pilotprojekt  - nach drei Jahren soll geprüft werden, wie die Akzeptanz der Fahrkarte ist und ob eine positive Auswirkung auf die Entwicklung der Schülerzahlen messbar ist.

(MaSche 16.01.2020)

 

Einladung zur offenen Fraktionssitzung

Am 16. Januar 2020 findet ab 20Uhr im Gemeinderaum die für alle Sether offene SPD-Fraktionssitzung statt. Alle Themen werden sich auf die Kommunalpolitik beziehen wie beispielsweise:

  • Kindertagesstätte – wie geht es weiter?
  • Klärwerk und Bauhof – wie gehen wir vor?
  • Radweg nach Stuvenborn – aktueller Sachstand
  • das neue Baugebiet – wann passiert was?
  • Dorfentwicklungskonzept –
  • und verschiedenes mehr….Fragen und Themen der Gäste haben Vorrang!

Anwesend sind Mitglieder der SPD-Fraktion und Mitglieder aus den Ausschüssen. Auch nicht vor-informierte Sether sind gerne eingeladen! Für Getränke ist gesorgt.

(JoSch 11.01.2020)

P.S. Kommunalpolitik ist spannender, als oftmals so gedacht wird...

 

Neues aus der Gemeindevertretung

Am Mittwoch, den 27.11.2019 hat eine Sitzung der Gemeindevertretung Seth im Sportlerheim stattgefunden. Die Tagesordnung ist mit insgesamt 17 Tagesordnungspunkten sehr lang gewesen, trotzdem haben wir es geschafft, sämtliche Punkte zu behandeln. Unter anderem wurde folgendes beschlossen:

Alle Mitglieder der GV und der Ausschüsse sind inzwischen mit Tablets ausgestattet worden. Um in Zukunft papierlos arbeiten zu können, mussten wir die Geschäftsordnung der GV Seth  anpassen. Ab 1.03.2020 arbeiten wir dann hoffentlich digital und können auf den umfangreichen Versand von Beratungsvorlagen verzichten!

Nach der Kündigung der öffentlich-rechtlichen Vereinbarung mit der Hamburger Stadtentwässerung muss die Aufgabe der Abwasserbeseitigung in unserem Dorf neu geregelt werden. Eine Möglichkeit ist es, eine Verwaltungsgemeinschaft Bauhof mit dem WZV einzugehen. Die GV hat mehrheitlich für die Aufnahme von Vertragsverhandlungen mit dem WZV beschlossen. Es wird demnächst dazu eine Absichtserklärung unterzeichnet.

Unser Klärwerk ist marode und hätte schon längst erneurt werden müssen. Jetzt endlich werden Ingenieurleistungen für den Neubau eines Klärwerks ausgeschrieben! Der erste Schritt wird eine Machbarkeitsstudie sein.

Die Gemeinde Seth möchte mit dem Familienzentrum Nahe zusammenarbeiten, damit auch in Seth niedrigschwellig Kurse und Veranstaltungen angeboten werden können. Dazu wurden 3 Stunden pro Woche für eine bezahlte Kraft bewilligt. Vielen Dank an die FWS, die sich dieses Themas angenommen hat und auch den entsprechenden Antrag in die GV eingebracht hat!

Die Ausgleichsfläche für das letzte Baugebiet wurde noch nicht eingerichtet. Unsere Fraktion hat die Untersuchung und Abarbeitung dieser Altlast beantragt und einstimmig wurde beschlossen, die Umsetzung der Ausgleichsmaßnahmen aller Baugebiete zu überprüfen.

Die Erschließungsbeitragssatzung wurde überarbeitet und beschlossen.

Und es gab noch einen Antrag der FWS zur energetischen Optimierung der gemeindlichen Infrastruktur, der mehrheitlich angenommen wurde. Im Umwelt- und Naturausschuss  soll nun darüber diskutiert werden, wie sich unsere Gemeinde diesem Thema am besten nähert.

Zu guter Letzt möchten wir darüber berichten, dass die Einstellung einer Bürgermeisterassistenz mit 5 Wochenstunden beschlossen wurde. Dazu kommen die 3 Stunden für die Kooperation mit dem Familienzentrum. Es warten in den nächsten Jahren zahlreiche Herausforderungen auf unsere Gemeinde, die bearbeitet werden müssen. Da ist sinnvoll, unseren ehrenamtlichen Bürgermeister und die ehrenamtlichen Gemeindevertreter zeitlich zu entlasten und unser Dorf am Laufen zu halten!

(SiHe 28.11.2019)

 

Neuigkeiten aus Seth

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

im letzten Jahr sind viele Sachen in unserem Dorf passiert. Wir werden in Kürze über aktuelle Entwicklungen berichten.

Ihr SPD Ortsverein.

Neuer Amtsvorsteher im Amt Itzstedt

Am 10.01.2019 ist auf der Amtsausschusssitzung endlich der neue Amtsvorsteher gewählt worden! Wir gratulieren Herrn Bernhard Dwenger ganz herzlich zu seinem neuen Amt und werden ihn natürlich bei seiner Arbeit tatkräftig unterstützen!

Nachdem die zwei vorherigen Kandidaten Maren Storjohann und Jürgen Lamp in zahlreichen geheimen Wahlgängen nicht die erforderliche Mehrheit im Amtsausschuss erhalten haben, hat die CDU erfreulicherweise ihren Konfrontationskurs korrigiert und hat auf Empfehlung der SPD den Kandidaten Bernhard Dwenger vorgeschlagen. Zum erster stellvertretenden Amtsvorsteher ist der Bürgermeister aus Nahe, Herr Holger Fischer gewählt worden. Zum zweiten stellvertretenden Amtsvorsteher ist mit dem besten Wahlergebnis unser Sether Bürgermeister Simon Herda gewählt worden! Natürlich werden wir diese Position nutzen, um das Amt zu einer sympathischen und leistungsstarken Verwaltung weiterzuentwickeln. Außerdem werden wir so sicherstellen, dass die Interessen unserer Gemeinde auf Amtsebene ausreichend berücksichtigt werden!

(SiHe, 20.01.2019)

 

Neujahrsgrüße

Weihnachten und der Jahreswechsel sind schon wieder ein paar Wochen her. Trotzdem möchten wir allen auf diesem Wege noch einmal nachträglich ein gutes neues Jahr wünschen! Möge 2019 ein gutes Jahr für ein solidarisches Europa, eine friedliche Welt und für alle Menschen auf dieser Welt und natürlich ganz besonders für alle Sether Bürgerinnen und Bürger werden!

(SiHe 15.01.2019)

 

Tagesordnung der konstituierenden Sitzung GV Seth

 

Tagesordnung der konstituierenden Sitzung GV Seth Seite 2

 

Unser Spitzenkandidat


Quelle: Segeberger Zeitung, 21.04.2018

Unser Spitzenkandidat

Am 6. Mai 2018 stimmen die Setherinnen und Sether über eine neue Gemeindevertretung in Seth ab. Wir treten mit einem starken Team und einem ebenso starken Programm zur Wahl an und wollen die Zukunft unserer Gemeinde gestalten. Passend dazu hat sich unser Spitzenkandidat letzte Woche in einem Zeitungsartikel in der Segeberger Zeitung vorgestellt!

(SiHe 26.04.2018)

 

Einwohnerversammlung über Straßenausbaubeiträge

Einwohnerversammlung über Straßenausbaubeiträge

Am Abend des 16.04.2018 hat in unserer Turnhalle eine Einwohnerversammlung zu dem Thema „Straßenausbaubeiträge“ stattgefunden. Unsere Bürgermeisterin hat dazu den Referenten Prof. Markus Arndt aus Kiel eingeladen, der einen sehr detaillierten Vortrag gehalten hat. Insgesamt sind um die 100 Bürgerinnen und Bürger zu der Veranstaltung gekommen. An sich ist eine Einwohnerversammlung ein tolles Instrument, um mit den Bürgerinnen und Bürgern zu wichtigen Themen und Entscheidungen ins Gespräch zu kommen. Aber was wir dann an diesem Abend erlebt haben, war doch eher dazu geeignet die Bürgerinnen und Bürger zu vergraulen. Der Vortrag war mit ca. 3 Stunden Dauer viel zu lang ausgefallen und es wurde nach unserem Empfinden indirekt für einmalige Ausbaubeiträge Partei ergriffen. Die Anzahl der aufgestellten Stühle hat bei weitem nicht ausgereicht, die Einwohnerversammlung wurde abrupt beendet und den Besuchern die Stühle wortwörtlich unter dem Hintern weggezogen. Bürger konnten erst nach hartnäckigem Insistieren kritische Fragen an den Referenten richten. Zu diesem Zeitpunkt war der Großteil aber schon gegangen. Dazu passt auch, dass zuerst in einem CDU-Flyer indirekt zu der Einwohnerversammlung eingeladen wurde und unsere Bürgermeisterin unverhohlen Parteiwerbung machte, indem Sie zu einem Nachmittag mit dem Ministerpräsidenten in ihren Garten eingeladen hatte. Uns ist es unverständlich, wie man das parteipolitisch unabhängige Amt eines Bürgermeisters so missbrauchen kann. Gute Kommunalpolitik geht anders!  

(SiHe 26.04.2018)

 

SPD- Landtagsabgeordnete besuchen Firma MiE


MdL Kerstin Metzner, MdL Kirsten Eickhoff-Weber, MdL Thomas Hölck, MdL Kai Vogel

SPD- Landtagsabgeordnete besuchen Firma MiE

Vorletzten Montag, den 16.04.2018, haben wir Besuch vom Arbeitskreis Wirtschaft, Verkehr, Tourismus, Landesentwicklung und Digitalisierung der SPD-Landtagsfraktion bekommen. Damit hat Kirsten Eickhoff-Weber ein Versprechen eingelöst, dass Sie letztes Jahr auf einer Veranstaltung des SPD-Ortsvereines Seth dem Geschäftsführer Thomas Kühl gegeben hat. Nach einer Besichtigung der medizin-technischen Firma MiE und einer intensiven Diskussion über wirtschaftliche Themen ging es weiter zu einem Treffen mit unserem Ortsverein. Bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen haben wir angeregt über Kommunalpolitik und Dorfentwicklung diskutiert. Um ca. 17:30 Uhr ging dann ein spannender und inhaltlich intensiver Nachmittag zu Ende. Wir haben uns riesig über den Besuch des Arbeitskreises gefreut und sind stolz darauf, die Firma MiE in unserem Dorf zu haben!

(SiHe 26.04.2018)

 

Frohe Ostern!

 

Vortrag über wiederkehrende Straßenausbaubeiträge

Wiederkehrende Straßenausbaubeiträge - ein Modell für Seth?

Am Dienstag hat unser Vortrag über wiederkehrende Straßenausbaubeiträge im Sether Schützenhaus stattgefunden. Anhand von konkreten Beispielen hat unser Referent MdL Stefan Weber dieses Thema anschaulich dargestellt. Interessant finden wir vor allem, dass sämtliche Gemeinden im Amtsbereich Kisdorf das System der wiederkehrenden Beiträge eingeführt haben und sich selbst der Landesrechnungshof SH für die vermehrte Erprobung dieses Modells ausspricht. Es ist möglich, eine rechtssichere Satzung zu erlassen. Besonders hervorzuheben ist, dass es keine existenzgefährdenden Spitzenbelastungen für einzelne Bürger gibt. Die Gemeinde hat ein jährlich verfügbares finanzielles Budget für den Straßenausbau und im Idealfall einen Masterplan über die zu sanierenden Straßen im ganzen Gemeindegebiet. Die wiederkehrenden Straßenausbaubeiträge sind auf jeden Fall eine interessante Alternative. Wir sollten diesen Ansatz weiterhin verfolgen und mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren.

(SiHe 30.03.2018) 

 

Wiederkehrende Straßenausbaubeiträge - Ein Modell für Seth?

 

Ein Kitaneubau für Seth?

herda scheller altenhöner
Ein kleines Dankeschön für die Behindertenbeauftragte des Kreises Segeberg, Frau Altenhöner

Ein Kita-Neubau für Seth?

Letzte Woche hat unsere Veranstaltung „Ein Kita-Neubau für Seth?“ stattgefunden.

Die Sitzung am 20. Februar war gut besucht; es waren Elternvertreter, Mitglieder von FWS, CDU und SPD neben weiteren interessierten Bürgerinnen und Bürgern da. Leider waren keine Mitarbeiterinnen aus der Kita Räuberhöhle und vom Träger, dem DRK da. Das fanden wir ein wenig schade. Denn gerade ihre Meinung und ihre Erfahrungen sind für uns besonders wichtig.

Die Neustadtarchitekten aus Hamburg stellten eine sehr schöne und funktionale Kindertagesstätte vor, die mit angenehmen Materialien gestaltet wurde und einen prägnanten Bezug zur Natur herstellte.

Frau Altenhöner, die Behindertenbeauftragte des Kreises Segeberg, erläuterte den Begriff des barrierefreien Bauens sehr anschaulich (siehe auch Landesbauordnung SH §52 (3).

Insgesamt hat sich in unserem Ortsverein weiter der Eindruck verfestigt, dass wir nicht überstürzt in die alte Kita in der Alten Schule in nicht notwendige Umbaumaßnahmen investieren sollten. Unser Ortsverein hat massive Bedenken bezüglich der Nachhaltigkeit und dem Sinn dieser Umbaumaßnahme. Unser Dorf sollte nicht die Möglichkeit vertun, die Machbarkeit eines Kitaneubaus zu überprüfen. Wir setzen uns weiterhin für eine wirklich moderne Bildungseinrichtung ein, barrierefrei, funktional und mit zur Verfügung stehenden Bundesmitteln gefördert.

(SiHe 25.02.2018)

 

 

Ein Kitaneubau für Seth?

 

 

 

Kreisparteitag und Kreiswahlprogramm

Direktkandidaten/innen Kreis Segeberg
Unsere Direktkandidaten/innen

Kreisparteitag und Kreiswahlprogramm

Heute hat unser Kreisparteitag und unsere Kreiswahlversammlung in Henstedt-Ulzburg stattgefunden. Natürlich sind auch zwei Delegierte unseres Ortsvereines dabei gewesen. Wir haben unser Wahlprogramm für einen zukunftsorientierten, familienfreundlichen und sozial gerechten Kreis Segeberg verabschiedet und unsere Direkt- und Listenkandidaten/innen gewählt. Schönes Detail bei den Sozis: hier wird keine Blockliste sondern jeder einzelne Kandidat/in demokratisch gewählt!

Etwas gewöhnungsbedürftig ist, das unsere Gemeinde zum Wahlkreis Leezen und nicht zum Wahlkreis Itzstedt gehört. Warum die Wahlkreiseinteilung so stattgefunden hat, können wir leider nicht sagen.

Die Liste mit unseren Direktkandidaten/innen finden Sie auf der Facebookseite der SPD Segeberg:

SPD Kreisverband Segeberg

(SiHe 4.02.2018)

 

 

Strassenausbaubeiträge

Straßenausbaubeiträge

Gestern hat es einen sehr interessanten Vortrag über Straßenausbaubeiträge in Itzstedt im Rahmen einer Einwohnerversammlung gegeben. Wir sind natürlich dabei gewesen!

Vor vollem Haus, unter anderem waren auch die Bürgermeister aus Seth, Nahe und Oering anwesend, hat Herr Prof. Arndt aus Kiel über Abgaben generell und besonders über einmalige und wiederkehrende Straßenausbaubeiträge in einem sehr lebendigen Vortrag referiert. Es wurde deutlich, dass das ein komplexes Thema ist und es sowohl Vorteile als auch Nachteile bei beiden Varianten gibt. Besonders die Rechtssicherheit der Satzung bei wiederkehrenden Beiträgen ist eine Herausforderung.

Besonders deutlich wurde, das unsere Landesregierung die Verpflichtung zur Erhebung der Beiträge abschafft, aber keine Ahnung hat wie eine vernünftige Regelung im kommunalen Finanzausgleich aussehen könnte. Sie lässt damit die finanzschwachen Kommunen vorerst im Regen stehen.

Auch in unserem Dorf gibt es großen Unmut über die Ausbaubeiträge. Deshalb muss dieses Thema mit allen Parteien und den Menschen in unserem Dorf transparent diskutiert werden. Wir können uns auch nach einer gründlichen Analyse und Diskussion einen Bürgerentscheid zu diesem Thema vorstellen.

(SiHe 17.01.2018)

 

 

Ein Neubaugebiet für Seth

Mitte Oktober wurde auf der Sitzung des Bauausschusses der Bebauungsplan- Vorentwurf Nr. 13 vorgestellt. Nördlich des Gebietes Bocksrade, südlich der Straße „Raak“ und westlich der „Kirchstraße“ soll ein neues Baugebiet mit ca. 42 Wohneinheiten entstehen. Dabei stehen 34 Bauplätze mit einer Größe von 519 bis 932m² für Einzelhäuser und  8 Bauplätze mit einer Größe von 380 bis 482m² für Doppelhaushälften zur Verfügung. In diesem Vorentwurf wird der Grundriss des letzten Baugebietes Bocksrade „gespiegelt“ und durch die Fläche eines privaten Investors ergänzt. Neben der Kirche soll ein großer Parkplatz mit ca. 60 PKW-Stellplätzen entstehen und die Erweiterungsfläche des Friedhofes mit Häusern bebaut werden.

Prinzipiell begrüßen wir es, dass ein neues Baugebiet erschlossen werden soll. Das ist für die Entwicklung unseres Dorfes und auch für die Einnahmen der Gemeinde positiv. Bei 42 Wohneinheiten ist mit vielen jungen Familien zu rechnen. Allerdings ist kein Kleinkinderspielplatz eingeplant. Auf Nachfrage wurde uns mitgeteilt, dass sei nicht notwendig weil die Kinder ja im eigenen Garten spielen könnten.

Wir weisen darauf hin, dass Kinderspielplätze auch Orte der gesellschaftlichen Zusammenkunft sowohl für Erwachsene als auch für Kinder sind. Wir möchten in keinem anonymen Schlafdorf leben und fordern die Gemeinde zu einer wirklich familienfreundlichen Politik auf!

Wie z. B. eine übergeordnete Spielplatzplanung und aktive Kinder- und Jugendbeteiligung. Des Weiteren sollten wir noch einmal gründlich über die Bebauung der Erweiterungsfläche des Friedhofes diskutieren.  Man könnte unseren gemeindeeigenen Friedhof auch zu einer abwechslungsreichen öffentlichen Grünanlage weiterentwickeln. Das würde die Lebensqualität in unserem Dorf steigern und sich positiv auf das Gemeinwohl auswirken.

(SiHe 17.12.2017)

 

Kitaneubau jetzt planen!

Kitaneubau jetzt planen!

Nachdem vor einiger Zeit beschlossen wurde, dass der Gemeinderaum an den Kindergarten geht, hat die Kita Räuberhöhle nun weiteren Platzbedarf angemeldet. Die Wohnung, die bisher vom Amt zur Unterbringung von Flüchtlingen angemietet war, soll zu einem Gruppenraum für die Vorschulkinder umgebaut werden.

Um dafür eine Betriebserlaubnis vom Kreis zu bekommen, müssen umfangreiche Baumaßnahmen durchgeführt werden. Es müssen kindergerechte Sanitäranlagen eingebaut, Schallschutzdecken installiert, ein Durchbruch gemacht und ein zusätzlicher Fluchtweg eingeplant werden. Dann wird zukünftig eine feuerverzinkte Stahltreppe die Ansicht der Alten Schule „verschönern“. Die Kosten der Maßnahmen wurden auf der letzten Bauausschusssitzung auf ca. 150.000€ geschätzt.

Angesichts der immensen Kosten fragen wir uns, ob die Anmeldezahlen wirklich eine zusätzliche Kindergartengruppe rechtfertigen. Und wie viele auswärtige Kinder in der Kita untergebracht sind, bzw. ob das Problem nicht hausgemacht ist. Gibt es belastbare Prognosen für die nächsten 5 Jahre? Und macht eine reine Vorschulkindergruppe pädagogisch und organisatorisch überhaupt Sinn?

Aus Sicht der SPD Seth wird eine Erweiterung der Kita im jetzigen Gebäude keinen nachhaltigen Nutzen für unsere Gemeinde haben. Zahlreiche bauliche Defizite schließen den Betrieb einer modernen und zeitgemäßen Kita in der Alten Schule aus. Jeder, der ein wenig im Internet recherchiert, wird das bestätigt bekommen.

Kitas gehören heute fest in die Bildungslandschaft. Wir haben als Gemeinde eine besondere Fürsorgepflicht gegenüber unseren Kindern und sollten dementsprechend die Rahmenbedingungen für eine bestmögliche frühkindliche Förderung schaffen!

Außerdem müssen wir unser Dorf kontinuierlich zu einem modernen Wohnort mit hoher Wohnqualität weiterentwickeln. Und wesentliche Punkte einer hohen Lebensqualität sind Bildungsangebote, Kunst und Kultur und eine funktionierende Gesellschaft.

Deshalb fordern wir nicht die alten Strukturen zu betonieren, sondern zügig die Planungen für einen Kitaneubau aufzunehmen!

(SiHe 14.07.2017)

Sanierungsfall Kläranlage

Sanierungsfall Kläranlage

Unsere Gemeinde steht bei der kommunalen Abwasserbeseitigung vor großen Herausforderungen. Die Sanierung des Kanalnetzes und unserer Kläranlage ist alternativlos, um auch zukünftig die gesetzlichen Vorschriften einhalten zu können. Es gibt zwei technische Alternativen: eine Ableitung des Abwassers über eine Druckrohrleitung oder den Neubau einer Kläranlage. Da fraktionsübergreifend eine Druckrohrleitung abgelehnt wird, muss sich die Gemeinde darüber Gedanken machen, wie sie den Bau einer neuen Kläranlage realisieren will. Dazu haben wir insgesamt drei Möglichkeiten:

1.         Übertragung der Abwasserbeseitigungspflicht an Hamburger Stadtentwässerung (HSE)

2.         Übertragung der Abwasserbeseitigungspflicht an den WZV

3.         Abwasserbeseitigungspflicht bleibt in der Gemeinde

Auf der nächsten öffentlichen Sitzung unserer Gemeindevertretung soll die Zusammenarbeit mit HSE beschlossen werden. Wir halten die Hamburger Stadtentwässerung durchaus für ein kompetentes Unternehmen und betrachten sie als möglichen Vertragspartner. Jedoch sagen wir auch klar und deutlich, dass in diesem Planungsstadium noch keine Entscheidung getroffen werden sollte! Alle drei Möglichkeiten müssen sorgfältig überprüft und gegeneinander abgewogen werden. Auch der Bau einer Kläranlage in Eigenregie, was bisher abgelehnt wird. Die Gemeinde kann durchaus ein externes Ingenieurbüro beauftragen, das eine moderne Kläranlage für uns plant und bauen lässt. Da der Neubau über die Abwassergebühren refinanziert wird, wird noch nicht einmal unser Gemeindehaushalt belastet! Und die Betreuung könnte zukünftig weiterhin zuverlässig durch den WZV erfolgen. Ein Großteil der Gemeinden im Kreis Segeberg betreiben ihre Kläranlagen in Eigenregie und halten die Haftung für ihre Anlagen durchaus für tragbar.

Des Weiteren wurde noch kein umfassendes Sanierungskonzept erstellt. Ohne dieses Konzept müssen wir HSE blind vertrauen, dass sie nur die notwendigen Maßnahmen zu einem fairen Preis durchführen. Wir wollen aber Geschäfte nicht auf Grundlage eines „guten Bauchgefühls“ abschließen, sondern orientieren uns lieber an Fakten und schätzen den Wettbewerb!

Bereits Anfang September diesen Jahres soll der öffentlich-rechtliche Vertrag mit HSE durch die Gemeindevertretung abgesegnet werden. Dann geht die Trägerschaft über Kläranlage, Kanalnetz und auch die Abwassergebühren an HSE über und eine weitere kommunale Aufgabe wird „outgesourct“. Unser Dorf gestalten zu dürfen und dafür Verantwortung zu übernehmen halten wir für ein großartiges Geschenk. Wir finden es schade, dass es in Bezug auf die Kläranlage nicht angenommen wird.

(SiHe, 14.07.2017)

 

Ab ins Grüne!

 

 

Wahlergebnis Landtagswahl 2017 in Seth

So sieht das Wahlergebnis in unserem Dorf aus! Wir freuen uns bereits auf den Bundestagswahlkampf und auf die Kommunalwahl 2018!

(SiHe Mai 2017)

 

Sanierungsfall Kläranlage

Sanierungsfall Kläranlage

Wie inzwischen bekannt sein dürfte, ist unser gemeindeeigenes Klärwerk in die Jahre gekommen und stark sanierungsbedürftig. Vor allem der Tropfkörper entspricht nicht mehr dem heutigen technischen Standard und deshalb müssen sich unsere Kommunalpolitiker mit dem Thema eines Neubaus beschäftigen. Im Folgenden schildern wir Ihnen den Lösungsansatz, für den sich unser CDU- geführter Gemeinderat und unsere Bürgermeisterin entschieden hat.

Dem Wegezweckverband, der bisher unser Klärwerk zuverlässig betreut hat, wurde gekündigt und ein vom 1.04. bis zum 31.12.2017 befristeter Betreuungsvertrag mit der Hamburger Stadtentwässerung (nachfolgend HSE genannt) geschlossen. In dieser Zeit betreut der WZV wie gewohnt weiterhin unsere Kläranlage. Mit dem einzigen Unterschied, dass sie im Auftrag von HSE arbeiten und deren Mitarbeiter in unsere Kläranlage eingeführt werden um das Wissen des WZV „abzuschöpfen“.

Nach dieser Übergangszeit soll mit HSE ein öffentlich-rechtlicher Vertrag geschlossen werden. Dass bedeutet, dass auch die Betreiberhaftung voll auf Hamburg Wasser übergeht, die bisher noch bei unserer Gemeinde liegt. Intern gibt es bereits Gedankenspiele, was für ein Klärwerkstyp gebaut werden soll. Es läuft höchstwahrscheinlich auf eine sogenannte SBR-Anlage hinaus. Die Abkürzung steht für Sequencing-Batch-Reactor und ist eine Variante des konventionellen Belebtschlammverfahrens.  

Allerdings gibt es bei diesem Lösungsansatz auch einige Nachteile, die bisher kaum angesprochen worden sind. Wenn die Betreiberhaftung an HSE mittels öffentlich-rechtlicher Vertrag übertragen wird, gibt die Gemeinde auch die Hoheit über die Gebühren und das Kanalnetz ab. Wir begeben uns damit in die Abhängigkeit von HSE und geben Gestaltungsspielraum für unser Dorf ab. Zudem wird mit der Abgabe der Betreiberhaftung auch de facto der Wettbewerb zwischen den verschiedenen Anbietern ausgeschaltet. Der Gemeinde bleibt für einen Neubau ein Zeitfenster von ca. 5 Jahren. Da ein öffentlich-rechtlicher Vertrag nur alle 2 Jahre gekündigt werden kann, wird es ganz, ganz schwer rechtzeitig aus den laufenden Verträgen auszusteigen und HSE steht damit quasi als einziger Anbieter dar. Und was fehlender Wettbewerb bedeutet kann sich jeder denken….

Zudem gibt es einen weiteren Kritikpunkt. Ein modernes Klärwerk ist relativ betriebssicher und damit die Haftung durch die Gemeinde zu vertreten. Weshalb dann die Betreiberhaftung und damit die Hoheit über Gebühren und Kanalnetz abgeben? Deshalb sollte die Gemeindevertretung sämtliche Varianten prüfen. Dazu gehören auch Angebote freier Ingenieurbüros, die eine neue Anlage für uns planen und bauen können. Das sollte in einem bürgernahen und transparenten Verfahren geschehen und ist nötig, um die Wirtschaftlichkeit eines Angebotes von HSE zu überprüfen. Das bedeutet allerdings auch einen gewissen Mut und die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen. Wir hoffen im Interesse unseres Dorfes, das sich unsere Bürgermeisterin und unser Gemeinderat dazu durchringen können.

(SiHe, 19.03.2017)

 

 

Unser Gemeinderaum - Essenraumraum für die Kita oder Treffpunkt für die Vereine?

Unser Gemeinderaum - Essenraumraum für die Kita oder Treffpunkt für die Vereine?

Zurzeit gibt es einen scheinbaren Interessenkonflikt um unseren Gemeinderaum in der Alten Schule. Das Deutsche Rote Kreuz hat einen Antrag an die Gemeindevertretung gestellt, den Gemeinderaum als Mensa für die Kita zu nutzen. Als Begründung wird die derzeitige räumliche Situation in der Einrichtung angegeben. Alle Plätze in unserer Kita sind belegt und immer mehr Kinder bleiben über die Mittagszeit zum Essen. Zurzeit wird in den Gruppenräumen gegessen. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse wäre aber eine funktionale Trennung zwischen Spiel- und Essensbereich wünschenswert. Daher bietet sich der jetzige Gemeinderaum mit seinem direkten Zugang zur Kindertagesstätte als Mensa an.

Der Gemeinderaum ist aber auch Treffpunkt zahlreicher Vereine und somit ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in unserem Dorf. Der Raum wird vom Frauensingkreis, Männergesangsverein, Senioren-Club, DRK Seth/Sülfeld/Oering, Sozialverband, Landfrauen Seth/Oering, FWS, SPD und dem Flüchtlingshelferkreis genutzt, um nur einige von Ihnen zu nennen. Zudem kann der Gemeinderaum für private Veranstaltungen gemietet werden. Das wird besonders von Mitbürgern angenommen, die sich keine Feiern in einer Gastwirtschaft leisten können oder nicht auf andere Dörfer ausweichen wollen.

Nun gibt es Bestrebungen einiger Kommunalpolitiker den Gemeinderaum komplett zur Mensa für die Kita umzugestalten. Die Vereine sollen in die Räumlichkeiten des Jugendhauses einziehen und die Kinder sowie Jugendlichen sollen ihr neues Domizil im Obergeschoss finden, in dem bisher die Lernwerkstatt für die Vorschulkinder untergebracht gewesen ist.

Diesem Lösungsansatz können wir aus mehreren Gründen im Moment so nicht zustimmen! Kunst und Kultur, geselliges Beisammensein und soziales Engagement bereichert das Leben aller Menschen und wird vielfach in den Vereinen und Verbänden praktiziert. Deshalb gehören diese ehrenamtlichen Tätigkeiten auch räumlich in die Mitte unserer Gesellschaft! Wir halten den jetzigen Gemeinderaum schon als zu klein. Dort können z.B. keine Theaterabende oder Konzerte stattfinden. Das Jugendhaus ist noch kleiner und kommt daher für uns nicht in Frage. Einige Veranstaltungen könnten dort gar nicht mehr stattfinden. Zudem hat keine transparente und ergebnisoffene Diskussion mit den betroffenen Vereinen und Verbänden stattgefunden und es wurden mit Sicherheit noch nicht alle möglichen Lösungen angedacht. Außerdem muss die CDU ehrlich sein: wird der Gemeinderaum als Mensa an das DRK vermietet, werden mit Sicherheit auch die Beiträge der Eltern steigen.

Deshalb befürworten wir die Doppelnutzung des Gemeinderaumes als Mensa für die Kita und Treffpunkt für die Vereine und Verbände. Diese Lösung ist mit wenig Aufwand zu realisieren und ein Mehrgenerationenraum bringt die verschiedenen Gesellschaftsgruppen zusammen. Diesbezüglich haben Mitglieder unseres Ortsvereins einen Einwohnerantrag initiiert, der mit über 130 Unterschriften unserer Bürgermeisterin bereits vorliegt. Danke an alle, die uns beim Sammeln der Unterschriften geholfen haben!

(SiHe, 19.03.2017)

 

Sitzung des Zentralausschusses am 27.03.2017

 

Wir freuen uns über eine rege Beteiligung an dieser Sitzung!

Ausbaubeiträge für Strassen und Wege

In gemeinsamer Trägerschaft haben die Akademie für die ländlichen Räume Schleswig-Holstein e.V., der Bauernverband Schleswig-Holstein und der Schleswig-Holsteinische Gemeindetag die Studien "Wege mit Aussichten" in Auftrag gegeben. Da in unserer Gemeinde zur Zeit der Ausbau der Straße "Bramberg" vorangetrieben wird und es zahlreiche andere, sanierungsbedürftige Straßen in unserem Dorf gibt, ist diese Handreichung auch für alle Setherinnen und Sether interessant.

Sie können diese unter folgender Adresse finden:

http://www.alr-sh.de/infothek/projekt-wege-mit-aussichten.html

(SiHe, 9.02.2017)

 

Abwassergebühren in Schleswig-Holstein

Zur Zeit wird in unserer Gemeinde über eine Übertragung der Abwasserentsorgung an Hamburg Wasser diskutiert. Hamburg Wasser betreut bereits die Abwasserentsorgung der Gemeinden Kayhude, Nahe und Itzstedt in unserem Amtsbereich. Anhand der Tabelle des Statistischen Amtes für Hamburg und Schleswig-Holstein können Sie bequem die Gebühren der einzelnen Gemeinden vergleichen:

Wasser- und Abwasserentgelte in Schleswig-Holstein 2013

 

Volkstrauertag

Anlässlich des Volkstrauertages fand auch dieses Jahr eine feierliche Kranzniederlegung am Ehrenmal in unserem Dorf statt. Traditionell wurden alle Verbände, Vereine und sonstigen Institutionen eingeladen, den Opfern der Kriege und der Gewaltherrschaften zu gedenken.

 

Das vergangene Jahrhundert war geprägt von grausamen Kriegen in der ganzen Welt. Auch die Gegenwart ist ein trauriges Beispiel dafür. Krieg, Gewalt, Terror, Verletzung der Menschenrechte, Vorurteile, Intoleranz und Rechthaberei sind heute aktueller denn je.

 

Deshalb halten wir den Volkstrauertag für wichtig, gibt er doch den Menschen die Möglichkeit, inne zu halten, sich die Folgen von Krieg und Vertreibung zu vergegenwärtigen, die eigene Haltung zu überdenken und an die Verantwortlichen, Politiker und jeden einzelnen zu appellieren, andere Wege der Konfliktlösung zu finden.

 

Gerade auch die jüngere Generation sollte sich mit wichtigen Themen unserer eigenen Geschichte, wie z. B. „Krieg“, „Gewalt und ihre Auswirkungen“,„Schicksale von Soldaten und Zivilopfern“, z. B. in der eigenen Gemeinde, näher beschäftigen. Denn diese Thematik ist eng verbunden mit gegenwärtigen und zukunftsweisenden Themen wie „Vorurteile“, „Verständigung“, „Versöhnung“, „Toleranz“, „Menschenwürde“ und „Frieden“, um daraus für die Gegenwart und die Zukunft zu lernen.

 

Deshalb sollten wir die Kinder und Jugendlichen in die Gestaltung der Feierlichkeiten einbeziehen und diese altehrwürdige Tradition des Volkstrauertages zu einer modernen Veranstaltung für Frieden und Freiheit weiterentwickeln.

(SiHe 13.11.2016)

 

Unkonventionelles Fracking wird verboten

Gute Nachrichten für den Kreis Segeberg! Das in den USA angewandte unkonventionelle Fracking, bei dem Gestein in flacheren Schichten unter hohem Druck und Einsatz von Chemikalien zur Gasgewinnung aufgebrochen wird, wird unbefristet verboten. Mehr Infos zu diesem Thema finden Sie unter:

www.thoennes.de

(SiHe 22.06.2016)

 

Vogelschießen 2016

Wir bedanken uns bei allen Helfern und Organisatoren des diesjährigen Vogelschießens! Ihr habt durch euer ehrenamtliches Engagement ein wunderschönes Fest für unsere Kinder und Jugendliche auf die Beine gestellt und es ermöglicht, eine alte Tradition in unserem Dorf weiterzuführen!

Solche Feste sind für den Zusammenhalt der Gesellschaft in unserem Dorf unverzichtbar. Deswegen hoffen wir, dass das Organisations-Team im nächsten Jahr wieder durch viele Bürgerinnen und Bürger unterstützt wird.

(SiHe 21.06.2016)

 

SPD Schleswig Holstein

 

Zitat

"Verstand ohne Gefühl ist unmenschlich; Gefühl ohne Verstand ist Dummheit. "

Egon Bahr

SPD Kreis Segeberg

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